Über mich
Natur- & Wildtierfotografin aus Göttingen
Ich bin Nicolette – ein Mensch, der schon als Kind jeden freien Moment draußen verbracht hat.
Heute bin ich Natur- und Wildtierfotografin aus Göttingen und liebe die Momente, in denen Licht, Stille und Natur sich perfekt für einen Augenblick treffen.
Die Fotografie bedeutet für mich Ruhe, Fokus und dieses besondere Gefühl, wenn die Welt einmal kurz stehen bleibt.
Hier erzähle ich dir, wie ich zur Fotografie kam – und warum mich die Wildtierwelt bis heute nicht loslässt.

Wie alles begann
2002 habe ich meine erste Digitalkamera in die Hände bekommen – und bin seitdem nicht mehr ohne unterwegs.
Am Anfang war es reine Neugier und ehrliches Drauflosknipsen. Licht? Blende? Verschlusszeit? Keine Ahnung. Ich fotografierte einfach alles, was mir draußen begegnete und mir gefiel.
Mit der Zeit wuchs mein Wissen, meine Leidenschaft und irgendwann auch mein technisches Verständnis.
Richtig durchgestartet bin ich aber erst 2023 – als ich mein erstes großes Teleobjektiv bekam und in die Wildtierwelt eingetaucht bin.
Seitdem sitze ich früh morgens im Wald, knie am Seeufer oder liege bäuchlings im Gras… und genieße jede einzelne Sekunde davon.
🌿 (Natur)
Ruhepol
Draußen komme ich runter.
Die Natur erdet mich, lässt mich fokussieren und schenkt mir dieses Gefühl von Freiheit, das ich nirgendwo sonst finde.
👁️ (Blick / Detail)
Liebe zu unscheinbaren Motiven
Ich sehe Schönheit oft dort, wo andere weitergehen würden:
Im schattigen Waldrand oder auf freiem Feld, in den Krähen oder der kleinen Blaumeise… Jede Kleinigkeit erzählt eine Geschichte, die es wert ist, festgehalten zu werden.
🕊️ (Frieden / Respekt)
„Mein Krähen-Freund“
Eine Krähe am See hat irgendwann beschlossen, dass ich okay bin.
Seitdem taucht er oft auf, wippt neugierig auf meinem Rucksack herum und beobachtet mich beim Fotografieren – ganz ohne Erwartung, einfach aus eigenem Interesse.
Solche Momente bedeuten mir unglaublich viel.
Warum Wildtiere?
Wildtiere überraschen mich jedes Mal.
Sie kommen nicht auf Zuruf, sie posieren nicht – sie tun einfach, was sie tun. Und genau das macht jede Begegnung so ehrlich und besonders.
Mich faszinieren gerade die kleinen Momente, die man nur sieht, wenn man wirklich hinschaut:
Eine Krähe, die prüfend den Kopf neigt. Ein Reh, das für einen Wimpernschlag stehen bleibt. Eine Wasseramsel, die im Bach zwischen Steinen tanzt.
Und ja… gerade Krähen sind meine großen Herzensvögel.
Sie beobachten, merken sich Gesichter und treffen ihre ganz eigenen Entscheidungen. Einige aus „meiner“ kleinen Gruppe am See suchen inzwischen regelmäßig meine Nähe – sie setzen sich in meine Umgebung, laufen neugierig um mich herum oder springen sogar auf meinen Rucksack, während ich fotografiere.
Das sind die Momente, die mich jedes Mal berühren.
Für mich bedeutet Wildtierfotografie keine Jagd nach besonderen Arten.
Es geht darum, draußen anzukommen, ruhig zu werden und die Natur so zu erleben, wie sie ist – frei, eigenwillig, wunderschön unperfekt.
So sieht’s aus, wenn ich arbeite
Geduld ist meine Superkraft.
Ich sitze oft stundenlang reglos im Tarnanzug, beobachte die Natur, warte auf den richtigen Moment und werde dabei manchmal fast selbst ein Teil der Landschaft.
Genauso gern bin ich auf Pirsch unterwegs oder halte zwischendurch einfach irgendwo inne – je nachdem, was sich richtig anfühlt.
Diese ruhigen, intensiven Stunden liebe ich genauso sehr wie das Foto am Ende.





Meine Fotografie kennt keine Uhrzeit.
Ich gehe raus, wenn ich rausgehen möchte – nicht nur bei Sonnenaufgang oder kurz vor Sonnenuntergang.
Auch bei Mittagssonne kann die Natur unglaublich schön sein.
Das Licht ist härter, die Kontraste stärker – und genau diese Herausforderung liebe ich.
Für mich geht es nicht darum, ob das Licht „perfekt“ ist.
Sondern darum, draußen zu sein, zu beobachten und aus jedem Moment das Beste zu machen.
Wie ich fotografiere – und womit
Ich fotografiere seit 2002 – damals noch mit einer kleinen Digitalkamera und ganz viel Neugier im Herzen.
Am Anfang habe ich wirklich alles festgehalten: Blumen, Wege, Architektur, Landschaften, Waldstimmungen, Tiere im Tierpark, Regenpfützen, Lichtspiele… einfach alles, was mir draußen begegnet ist. Ich hatte keine Regeln, kein Konzept, nur Freude am Entdecken.
Mit jeder Kamera, die dazukam – von der Canon Powershot A40 über die Lumix DMC-FZ30 bis hin zu meinen ersten DSLRs, der 550D und später der 90D – lernte ich Schritt für Schritt mehr über Licht, Aufbau und den richtigen Moment.
Nicht die Technik war dabei entscheidend, sondern das Gefühl dahinter.
Irgendwann entstand daraus meine Liebe zur Wildtierfotografie – nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zu all den anderen Motiven, die mich bis heute faszinieren. Ich fotografiere auch heute nicht ausschließlich Wildlife. Ich liebe es genauso, Naturdetails festzuhalten, Makros zu machen, Landschaften zu dokumentieren oder einfach eine besondere Stimmung einzufangen.
Und wenn ich auf meinen Weg zurückschaue, dann war es nie die teuerste oder lichtstärkste Ausrüstung, die mich weitergebracht hat.
Es war die Begeisterung, das Dranbleiben und der Wille, mich ständig weiterzuentwickeln.
Heute nutze ich Geräte, die perfekt zu meinem Stil passen – leicht, flexibel, zuverlässig und ideal für alles, was draußen spontan entsteht. Und genau das reicht vollkommen aus.
Meine aktuelle Ausrüstung
Kameras
– Canon EOS R6 Mark II – mein zuverlässiger Begleiter für alles Schnelle und für dunklere Umgebungen (Vollformatsensor, weniger Rauschen, stärkeres Low-Light)
– Canon EOS R7 – mein Reichweiten-Vorteil für kleine Vögel und scheue Tiere im APSC-Format
Objektive
– RF 200–800mm f/6.3–9 – mein Arbeitstier für Wildlife. Auch f/9 bei 800mm ist absolut alltagstauglich, wenn man sein Licht kennt.
– RF 100mm Makro f/2.8 – für alles Kleine, Zarte und Verborgen-Schöne
– RF 16mm f/2.8 STM – wenn die Landschaft atmen darf
– RF 50mm f/1.8 STM – leicht, unauffällig, immer dabei
– RF 24–105mm f/4-7.1 STM – flexibel, vielseitig, perfekt für Alltagstouren
Weitere Optiken, die noch zu meinem Setup gehören:
– Sigma 150–600mm Contemporary
– Canon EF 1.4x Extender III
– Canon EF 2x Extender III
Dazu gehören (vielleicht sogar wichtiger als die Kamera)
– Tarnkleidung, Tarnschal, Tarnnetze – wenn ich wirklich unauffällig bleiben möchte
– Ein bequemer Fotorucksack (mit Krähenstammkundschaft 😄)
– Isomatte, falls ich länger ansitze oder am Boden fotografiere
– Kleidung in Naturfarben (grün, braun, beige) für Wildlife
– Ordentliches Schuhwerk – nichts ist schlimmer, als mit teurer Ausrüstung zu stürzen
– Sitzkissen oder kleiner Klapphocker
– Handschuhe, Mütze, Snacks, Wasser – der Kleinkram, der draußen Gold wert ist
Mein Weg bleibt derselbe
Kameras kommen und gehen – aber das, was mich antreibt, bleibt:
Draußen sein, beobachten, fühlen und aus jedem Moment das Beste machen.
Ob im Tarnanzug, auf Pirsch oder einfach mitten am Wegesrand:
Ich fotografiere so, wie es sich für den Moment richtig anfühlt – und genau das macht meine Bilder für mich wertvoll.
Und was ich jedem mitgeben kann:
Hau dich nicht in Schulden, nur weil andere eine teure Ausrüstung haben.
Du musst niemandem etwas beweisen.
Erst wenn du wirklich an die Grenzen deiner Ausrüstung stößt, lohnt sich ein Upgrade.
Vergleiche dich nicht mit anderen Fotografen –
sondern nur mit dir selbst.
Schau auf deine alten Bilder, schau auf deine neuen –
und sieh deine eigene Geschichte.
Das ist Fortschritt. Das ist Fotografie.
Danke, dass du hier bist und meine Naturleidenschaft mit mir teilst.
Vielleicht hast du beim Lesen ein bisschen gespürt, was mich antreibt – dieses Draußensein, die Ruhe, die Nähe, die kleinen Momente, die oft übersehen werden.
Wenn du Lust hast, tiefer einzutauchen, meine Motive zu entdecken
oder dir einen hochwertigen Druck für dein Zuhause auszusuchen –
dann schau gern in mein Portfolio.
