Rehe – stille Begegnungen am Waldrand
Rehe haben für mich etwas unglaublich Ruhiges. Man sieht sie oft nur für ein paar Sekunden – und genau diese wenigen Sekunden fühlen sich an, als würde die Welt kurz stehen bleiben. Wenn ich zufällig ein Reh entdecke, irgendwo zwischen Wiese und Wald, dann halte ich automatisch den Atem an und hoffe, dass es mich einen Moment lang duldet. Genau diese kleinen, stillen Begegnungen versuche ich in meinen Bildern festzuhalten.
Der Rehbock, die Ricke und die Kitze gehören zu den vertrautesten Wildtieren in Deutschland – und trotzdem sind sie jedes Mal aufs Neue faszinierend. Rehe wirken scheu, aber oft sind sie einfach nur aufmerksam. Wenn man ruhig bleibt, sich langsam bewegt und den Wind im Rücken vermeidet, können sie erstaunlich lange verweilen. Viele meiner Rehbilder entstehen am frühen Morgen oder am späten Abend, wenn die Tiere offener werden und das Licht weicher fällt. Besonders spannend finde ich ihre Körpersprache: ein angehobener Kopf, gespitzte Ohren, der kurze Moment der Entscheidung – flüchten oder bleiben. Genau dort beginnt für mich die eigentliche Magie in der Rehfotografie.
Reh-Highlights
Eine kleine Auswahl meiner liebsten Reh-Bilder.
Für meine Rehaufnahmen arbeite ich am liebsten mit längeren Brennweiten und einer tiefen Perspektive. Je näher ich bodennah fotografieren kann, desto ruhiger wirkt das Bild und desto stärker kommt die natürliche Umgebung zur Geltung. Rehe lassen sich nicht drängen – sie entscheiden, wie nah sie kommen und wie lange sie bleiben. Und genau diese Gelassenheit macht sie zu einem meiner liebsten Motive in der Naturfotografie.
Meine schönsten Rehmomente
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